Oje, oje. So viele neue tolle Taschen. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
1.) Loewe hat die nahezu perfekte Tasche entworfen, die "Aire". Es gibt sie in 14 verschiedenen Farben und vier unterschiedlichen Formen. Und das tolle, wir als Kunden dürfen selber kombinieren und so Mini-Designer spielen. Wählen kann man - rechne, rechne - aus 56 Varianten. Der Favorit wird dann handgefertigt, extra für einen selbst. Und schon 4 Wochen später kann man sie dann in den Händen halten. Doch alle Taschen haben eines gemeinsam: feines Nappaleder und keine einzige harte Metallöse oder Schnalle, was der Tasche ihre weiche Form verleiht. Perfekt. Das Einzige was einen hindert, sofort zur Kreditkarte zu greifen, ist der Preis: € 735 aufwärts. Vielleicht kriegt man das auch selber hin. Ich nehme es mir mal vor und lass es dann wissen.
2.) Schon seit einiger Zeit geistern sie durch die Modepresse als neue Version der It-Bag: Die XL-Beuteltasche, mit Kurzhenkeln für die Schulter, geräumig und deshalb viel Platz für das Nötigste. Besonders schön ist die von Chanel aus lackiertem Canvas und traditionellem Kettenhenkeln (ca. €950). Auch schön ist die von Aigner aus weißem Lackleder (ca. €570).
3.) Zum Thema "Viel Geld für Plastik" oder "Find ich das jetzt gut oder totale Kacke" hab ich hier was. Chanel warf vor kurzem die "Naked Bag" auf den Markt, eine transparente Tasche, die die Kontrolle am Flughafen erleichtern soll. Chanel hatte netterweise ein Einsehen mit den neuen Bestimmungen zur Handgepäckkontrolle: "No liquids, no lighters, no toiletries". Die durchschaubaren Taschen kommen mit den für Chanel typischen Kettenhenkeln und Logoverschluss daher und ist in 3 Formen erhältlich. Der große Shopper mit Rautenmuster aus Swarovski-Steinen kostet ganze €900. Dann doch lieber der Jutebeutel? Hält auch länger.
4.) Hier war die Idee ganz nett, aber die Umsetzung find ich nicht ganz konsequent. Hogan hat sich mit seiner neuen Tasche dem Rock'N'Roll verschrieben, oder besser versucht. Sowohl die Form als auch der Schulterriemen der "Guitar Bag" sind von der Rockszene der 60er und 70er inspiriert und dem Korpus und Gurt der legendären Fender Stratocaster nachempfunden. Was meines Erachtens nicht wirklich geglückt ist. Der Gurt kommt richtig gut, aber die 2 steifen Kurzhenkel stören die Gesamtoptik. Und sehen zudem aus, als wären sie beim Tragen im weg. Aus geprägtem Nappaleder gibt es sie ab €830.
5.) Eine weitere Anwärterin auf den Thron der It-Bag '07 ist die "Coffer Bag" von Miu Miu. Sie ist in schwarzem, braunem und weißem Nappaleder erhältlich. Als Sonderedition gibt sie außerdem in Wildleder, dafür aber ausschließlich in Hellbraun. Sie besticht durch eine beutelige Form, die aber nicht wuchtig wirkt. Durch eine Klappe mit großer Metallschließe wird die Tasche sicher verschlossen. Während die Tasche im oberen Teil glatt ist, wurde der untere Teil gerafft mit dem oberen vernäht. Versehen ist sie außerdem mit einem geflochtenem Kurzhenkel, der aber lang genug für die Schulter ist und einem langen einfachen Gurt, der etwas unbeholfen daherkommt. Aber den kann man einfach abmachen und zu hause lassen. Unter der Deckelklappe befinden sich außerdem 2 kleine Taschen für Kleinkrams, damit dieser in der Beutelform nicht verloren geht. So brauch man nicht mehr ganz verloren an der Kasse stehen, wenn mal wieder das Handy klingelt und man kramt und kramt und sich schämt, dass man gestern abend wohl nicht ganz geistesgegenwärtig mit jungen Bruder der Freundin nur so zum Spaß peinliche Klingeltöne ausgetauscht hat. Stars wie Keira Knightley, Kate Bosworth, Maggie Gyllenhaal und Jessica Alba sind schon ganz verrückt nach ihr und haben sie bereits zu ihrem neuen ständigen Begleiter auserkoren. Um die €1000.
6.) Endlich wieder en vogue: Stepptaschen. Wobei echte Fashionistas natürlich wissen, das Stepptaschen noch nie out waren. Schließlich ist das rautenförmige Steppmuster bei Chanel ein Klassiker. Aber der eventuell spießige Mief, der an ihr hängen mag, wird nun hinweggefegt von all den anderen zeitgenössischen Designern, die ständig um die Tasche der Stunde wetteifern. Besonders schöne Modelle schufen Burberry, Dior und Marc Jacobs. Letztere - Jacobs "Stam Bag", benannt nach dem schrägen kanadischen Model Jessica Stam - ist wirklich sehr schön gelungen, aber die Ähnlichkeit zu Chanel, nicht in Form aber in Merkmalen, denn außer dem Rautenstepp besitzt sie auch eine Metallkette als Tragegurt, diese Ähnlichkeit macht sie mir gleich wieder etwas abspinstig. Da steckt zu wenig eigenes drin. Jedenfalls auf den ersten Blick. Oder sollte man es besser als Weiterführung des Entwurfs von Gabrielle Chanel sehen, dass Jacobs sie nur als Inspiration nutzte? Die "Celebrity" beschrieb sie als "humorvolle Chanel-Zitate", die eine "super Mischung aus cool und edel" sei. Naja, ich weiß ja nicht. Hübsch ist sie trotzdem - und teuer, ab ca. €1080.
1.) Loewe hat die nahezu perfekte Tasche entworfen, die "Aire". Es gibt sie in 14 verschiedenen Farben und vier unterschiedlichen Formen. Und das tolle, wir als Kunden dürfen selber kombinieren und so Mini-Designer spielen. Wählen kann man - rechne, rechne - aus 56 Varianten. Der Favorit wird dann handgefertigt, extra für einen selbst. Und schon 4 Wochen später kann man sie dann in den Händen halten. Doch alle Taschen haben eines gemeinsam: feines Nappaleder und keine einzige harte Metallöse oder Schnalle, was der Tasche ihre weiche Form verleiht. Perfekt. Das Einzige was einen hindert, sofort zur Kreditkarte zu greifen, ist der Preis: € 735 aufwärts. Vielleicht kriegt man das auch selber hin. Ich nehme es mir mal vor und lass es dann wissen.
2.) Schon seit einiger Zeit geistern sie durch die Modepresse als neue Version der It-Bag: Die XL-Beuteltasche, mit Kurzhenkeln für die Schulter, geräumig und deshalb viel Platz für das Nötigste. Besonders schön ist die von Chanel aus lackiertem Canvas und traditionellem Kettenhenkeln (ca. €950). Auch schön ist die von Aigner aus weißem Lackleder (ca. €570).
3.) Zum Thema "Viel Geld für Plastik" oder "Find ich das jetzt gut oder totale Kacke" hab ich hier was. Chanel warf vor kurzem die "Naked Bag" auf den Markt, eine transparente Tasche, die die Kontrolle am Flughafen erleichtern soll. Chanel hatte netterweise ein Einsehen mit den neuen Bestimmungen zur Handgepäckkontrolle: "No liquids, no lighters, no toiletries". Die durchschaubaren Taschen kommen mit den für Chanel typischen Kettenhenkeln und Logoverschluss daher und ist in 3 Formen erhältlich. Der große Shopper mit Rautenmuster aus Swarovski-Steinen kostet ganze €900. Dann doch lieber der Jutebeutel? Hält auch länger.4.) Hier war die Idee ganz nett, aber die Umsetzung find ich nicht ganz konsequent. Hogan hat sich mit seiner neuen Tasche dem Rock'N'Roll verschrieben, oder besser versucht. Sowohl die Form als auch der Schulterriemen der "Guitar Bag" sind von der Rockszene der 60er und 70er inspiriert und dem Korpus und Gurt der legendären Fender Stratocaster nachempfunden. Was meines Erachtens nicht wirklich geglückt ist. Der Gurt kommt richtig gut, aber die 2 steifen Kurzhenkel stören die Gesamtoptik. Und sehen zudem aus, als wären sie beim Tragen im weg. Aus geprägtem Nappaleder gibt es sie ab €830.
5.) Eine weitere Anwärterin auf den Thron der It-Bag '07 ist die "Coffer Bag" von Miu Miu. Sie ist in schwarzem, braunem und weißem Nappaleder erhältlich. Als Sonderedition gibt sie außerdem in Wildleder, dafür aber ausschließlich in Hellbraun. Sie besticht durch eine beutelige Form, die aber nicht wuchtig wirkt. Durch eine Klappe mit großer Metallschließe wird die Tasche sicher verschlossen. Während die Tasche im oberen Teil glatt ist, wurde der untere Teil gerafft mit dem oberen vernäht. Versehen ist sie außerdem mit einem geflochtenem Kurzhenkel, der aber lang genug für die Schulter ist und einem langen einfachen Gurt, der etwas unbeholfen daherkommt. Aber den kann man einfach abmachen und zu hause lassen. Unter der Deckelklappe befinden sich außerdem 2 kleine Taschen für Kleinkrams, damit dieser in der Beutelform nicht verloren geht. So brauch man nicht mehr ganz verloren an der Kasse stehen, wenn mal wieder das Handy klingelt und man kramt und kramt und sich schämt, dass man gestern abend wohl nicht ganz geistesgegenwärtig mit jungen Bruder der Freundin nur so zum Spaß peinliche Klingeltöne ausgetauscht hat. Stars wie Keira Knightley, Kate Bosworth, Maggie Gyllenhaal und Jessica Alba sind schon ganz verrückt nach ihr und haben sie bereits zu ihrem neuen ständigen Begleiter auserkoren. Um die €1000.
6.) Endlich wieder en vogue: Stepptaschen. Wobei echte Fashionistas natürlich wissen, das Stepptaschen noch nie out waren. Schließlich ist das rautenförmige Steppmuster bei Chanel ein Klassiker. Aber der eventuell spießige Mief, der an ihr hängen mag, wird nun hinweggefegt von all den anderen zeitgenössischen Designern, die ständig um die Tasche der Stunde wetteifern. Besonders schöne Modelle schufen Burberry, Dior und Marc Jacobs. Letztere - Jacobs "Stam Bag", benannt nach dem schrägen kanadischen Model Jessica Stam - ist wirklich sehr schön gelungen, aber die Ähnlichkeit zu Chanel, nicht in Form aber in Merkmalen, denn außer dem Rautenstepp besitzt sie auch eine Metallkette als Tragegurt, diese Ähnlichkeit macht sie mir gleich wieder etwas abspinstig. Da steckt zu wenig eigenes drin. Jedenfalls auf den ersten Blick. Oder sollte man es besser als Weiterführung des Entwurfs von Gabrielle Chanel sehen, dass Jacobs sie nur als Inspiration nutzte? Die "Celebrity" beschrieb sie als "humorvolle Chanel-Zitate", die eine "super Mischung aus cool und edel" sei. Naja, ich weiß ja nicht. Hübsch ist sie trotzdem - und teuer, ab ca. €1080.