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Dior Couture by John Galliano



PARIS, January 22, 2007
What psychological process did it take to lift John Galliano to the extraordinary place of brilliance he reached—or rather, rediscovered—in his spring couture? Everything about the Dior collection—inspired, he said, “by Pinkerton’s affair with Cio-Cio San, Madame Butterfly”—reconfirmed his unique talent to evoke beauty, sensitivity, narrative, and emotion in a fashion show...
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Als Haute Couture [ot kuˈtyːr] (französisch für "gehobene Schneiderei") werden heute, im Gegensatz zu Prêt-à-porter, die exquisiten, maßgeschneiderten Kreationen großer Modehäuser bezeichnet. Anders als früher werden Haute-Couture-Modelle nur noch selten verkauft, da die handgefertigten Roben enorm teuer sind. Die meisten Häuser haben deshalb auch ihre Haute Couture Linien abgeschafft, da sie vorwiegend Unsummen verschlingen und nur wenig einbringen. Dabei ist sie doch die Paradedisziplin. Was aber auch ein Beherrschen des großen Handwerks voraussetzt.
Es gibt drei Kriterien die man erfüllen muss, um zur Haute Couture zu gehören. Diese Punkte werden jedes Jahr neu überprüft. Die Designer müssen sich jedes Jahr neu bewerben. Das Modelabel muss mind. 15 Beschäftigte haben. Die Mode muss in Paris präsentiert werden und der Designer muss 25 unterschiedliche Modelle kreiert haben.

In der Dezember-Ausgabe der BrandEins gab es einen aufschlussreichen Artikel über Chanel und die Haute Couture. Zu lesen hier

Christian Dior ist auch in Berlin

Ab nach Berlin!

Haute Couture in der Berliner Kulturbibliothek: In der Ausstellung 'Christian Dior und Deutschland 1947-1957' sind ab 13. Februar 180 Exponate des Designers zu sehen.
Gezeigt werden 20 originale Haute-Couture-Modelle der Jahre 1947 bis 1957 sowie Fotos und zeitgenössische Filmaufnahmen. Die Ausstellung auf 300 Quadratmetern Fläche ist eine Hommage anlässlich Christian Diors 50. Todestages.

Mit der Präsentation der 'Ligne Corolle’ (Blütenkelch-Linie) in Paris erschuf Christian Dior 1947 den 'New Look'. Dieser brachte durch seine neuen Formen und Farben Abwechslung in die triste Mode der Nachkriegszeit.
An der Kollektion des kreativen Designers war alles neu: runde Schultern, kurze Jäckchen, Wespentaille und weite, wadenlange Röcke. Der damals 42-Jährige wurde damit über Nacht zu einem der berühmtesten Modedesigner der Welt.

Die Ausstellung 'Christian Dior und Deutschland 1947-1957' wird vom 13. Februar bis zum 28. Mai 2007 in der Berliner Kunstbibliothek am Potsdamer Platz zu sehen sein.

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr, samstags und sonntags 11 bis 18 Uhr

Quelle: vogue.de (Mareike Hafner - 05.01.2007)