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Sorbet ist das neue Pastell

Wie konnte es denn dazu kommen? Ist das nun das Gleiche? In der aktuellen deutschen Vogue werden erst die neuen tollen Pastelltöne gelobt und eine Seite weiter dann die neuen leichten Sorbetfarben. Aber mal ganz ehrlich: Ist das am Ende nicht beides das Gleiche? Eine entsättigte helle Farbe? Und wie können Pastelltöne plötzlich neu sein? Die waren doch schon immer da? Ich bin verwirrt.
Wenn ich bei Google Sorbetfarben eingebe, bekomme ich 326 Einträge. Gar nicht so übel. Genauer hingesehen steht da doch tatsächlich: "Superzart, fast wie aufgehaucht erscheinen die neuen Sorbet Farben. Sie lösen in diesem Sommer die kräftigen Pastell Töne ab..."
Pastellfarben=kräftig??? Seit wann das denn? Also wirklich, wie kommen die denn darauf? Oder hab ich etwa etwas von Anfang an falsch verstanden? Nee, eigentlich nicht. Ganz blöd, recherchiere ich noch etwas weiter im Netz. Vielleicht hat mir meine Kunsterzieherin ja schon in der 3. Klasse etwas völlig falsches beigebracht. Und ich hab ihr einfach geglaubt. Ich stoße bei meiner Suche auf www.busch-jaeger.de. Hier wird mir ganz anschaulich erklärt:
Die Farbfamilie der Pastellfarben zeichnet sich durch einen hohen Weißanteil aus. Die Farben lassen sich problemlos unter-einander kombinieren und sorgen für helle, freundliche und unkomplizierte Stimmungen. In irgendeinem versteckten Winkel hat sicherlich auch mal jemand erforscht, dass Pastellfarben eine Erfindung der Achtziger sind. Dafür sind eindeutige Beweise zu finden. Und da die 80er ein schier nicht enden wollendes Revival feiern, sind natürlich auch die Pastellis wieder am Start. Damit dies keiner merkt, haben ganz gewiefte Moderedakteure sie einfach in Sorbetfarben umgetauft, und uns so als etwas total Neues unterjubeln wollen....



"Dierenate" fragt im Verbraucherforum www.gutefrage.net auch ganz verzweifelt: "Sorbetfarben? Was heißt das denn nun?" Daraufhin hat sie zwei, wie ich finde, ganz bezeichnende Antworten bekommen: Benutzer "Critter" antwortet ihr: "Und die Bungalows südlich und südöstlich von Downtown Los Angeles prunken in den Sorbetfarben von verde limón, rosa mexicano, azul añil und morado." Diesen Text habe ich in einem Buch gefunden und bezeichnet zarte Farben. Wahnsinn. Sorbetfarben sind also eine verrückte amerikanische Erfindung. Noch viel interessanter finde ich allerdings, dass fast jeder zweite Sucheintrag die Kombination von Sorbetfarben und Anzug aufweist. Also doch eher was für Männer? Und wir Frauen haben es uns einfach nur wieder angeeignet? Dann sind also Pastellfarben für Frauen und Sorbetfarben für Männer?
Das lass ich jetzt hier erstmal so stehen!

Junge Helden: Alexander Brenninkmeijer

Pope Benny - I've always known

The Süddeutsche Zeitung wrote yesterday, that the pope has been voted to be one the 23 best dressed men in the world. That at least claims the US-magazine "Esquire". I have always known that. Thinking of his magnificent prada-loafers and sunglasses. Also the fact that he always wearing white is just a matter of taste and style. He also won the special price for "accessorizer of the year" - yeah - exactly because of his red prada shoes. I told you.
Besides winner of this list was soccer-pro Tom Brady. Others are US-politician Barack Obama, soccer star David Beckham and Bond actor Daniel Craig.
read more on USA Today

Mädchentraum hat seine eigene Welt!

zu finden unter http://typolis.net/maedchentraum

bald auch mit eigener website und shop! yeah!
traut euch und bestellt! alle leute brauchen sachen, die ihnen wirklich passen.

Dior Couture by John Galliano



PARIS, January 22, 2007
What psychological process did it take to lift John Galliano to the extraordinary place of brilliance he reached—or rather, rediscovered—in his spring couture? Everything about the Dior collection—inspired, he said, “by Pinkerton’s affair with Cio-Cio San, Madame Butterfly”—reconfirmed his unique talent to evoke beauty, sensitivity, narrative, and emotion in a fashion show...
read the full review on style.com



Als Haute Couture [ot kuˈtyːr] (französisch für "gehobene Schneiderei") werden heute, im Gegensatz zu Prêt-à-porter, die exquisiten, maßgeschneiderten Kreationen großer Modehäuser bezeichnet. Anders als früher werden Haute-Couture-Modelle nur noch selten verkauft, da die handgefertigten Roben enorm teuer sind. Die meisten Häuser haben deshalb auch ihre Haute Couture Linien abgeschafft, da sie vorwiegend Unsummen verschlingen und nur wenig einbringen. Dabei ist sie doch die Paradedisziplin. Was aber auch ein Beherrschen des großen Handwerks voraussetzt.
Es gibt drei Kriterien die man erfüllen muss, um zur Haute Couture zu gehören. Diese Punkte werden jedes Jahr neu überprüft. Die Designer müssen sich jedes Jahr neu bewerben. Das Modelabel muss mind. 15 Beschäftigte haben. Die Mode muss in Paris präsentiert werden und der Designer muss 25 unterschiedliche Modelle kreiert haben.

In der Dezember-Ausgabe der BrandEins gab es einen aufschlussreichen Artikel über Chanel und die Haute Couture. Zu lesen hier

Photo: Melvin Sokolsky



Though he is best known for his editorial fashion photographs for publications such as Harpers Bazaar (for which he produced, in 1963, the "Bubble" series of photographs depicting fashion models "floating" in giant clear plastic bubbles suspended in midair above the River Seine in Paris), Vogue, and The New York Times, Sokolsky's work is not limited to that field.



http://www.sokolsky.com/
http://photography.about.com

It's Award Time Again!

Die Golden Globes sind jetzt schon Geschichte, doch mit ihnen fängt jetzt nur die Zeit der Awards und großen Empfänge an. Das es eigentlich um Film und Fernsehen geht, vergisst man schnell, wenn man von dem ganzen Rummel überrollt wird, der jedes Jahr um die Roben der Stars gemacht wird. Und immer ist jemand darunter, der schrecklich daneben liegt und bei dem man sich Fragen muss, wurden alle Spiegel verpannt oder der Stylist kurzfristig ausrangiert?
Doch dieses Jahr sahen fast alle irgendwie daneben aus. Eigentlich lockte mir nur eine ein "WOW!" hervor:
Reese Witherspoon. Sie trug ein gelbes Cocktailkleid von Olivier Theyskens für Nina Ricci und dazu ganz entzückende rote Satin-Riehmchen-Pumps mit einer Schleife an der Seite.

Photo: Thierry Le Gouès

Thierry Le Gouès was born in Brest (France) in 1964. He began his career of photographer of mode in 1986 with Condé Nast Italy: Sail and Uomo Vogue, and continued its collaboration with magazines as prestigious as International Glamour, Vogue Men, Vogue, Condé nast Italy, Lei, Per Him, Arena, I.D, The Face, Harper’s Bazaar, Allure, Interview, French Revue. Thierry Goues is one of the founders of the magazine: “French - Re-examined Modes” Thierry is also the author of international advertising campaigns: Replay, Nike, Levi’s, Boucheron, Hermès, Lavazza, Spring, Yves Saint Laurent, Paco Rabanne, Pascale Browned, Swatch, Moschino.
He currently resides in Paris and New York. His most recent campaign for Nike that features Olympic athletes and can be seen absolutely everywhere.

French #8: Fashion Fever
Ed.: Cosmo Pop




French #9: Dresses to the 9
Ed.: Heart of Stones





http://www.frenchrevue.com/
http://www.thierrylegoues.com/

Photo: Tom Munro for Vogue Italia 11/06

Tom Munro
Model: Jessica Stam
for Vogue Italy
11/06







http://www.tommunro.com/

Photo: Guy Bourdin



Französicher Fotograf. 1928 - 1991

In den 70er Jahren brach der Franzose Guy Bourdin mit allen Konventionen der Mode- und Werbefotografie. Das Ergebnis: eine Welt zwischen Glamour, Glanz und Gefahr. Er ist auch als "Revolutionär" der Modefotografie bekannt.



Als erster Fotograf habe Bourdin in den 70er Jahren mit dem Realismus á la "Mannequin vor Eiffelturm" gebrochen. Mit Man Ray als prominentem Fürsprecher habe er stattdessen den Surrealismus in die Werbefotografie gebracht.



zum weiterlesen >>stern.de<<